Eindämmungsbarrieren

Eindämmungsbarrieren am Luganersee

 

Eindämmungsbarrieren sind eine unverzichtbare Lösung, um die Ausbreitung von Cyanobakterien in der einmaligen Umgebung des Luganersees zu bekämpfen. Der Einsatz dieser Barrieren ist vor allem in den warmen Monaten wichtig, wenn die Wassertemperatur das schnelle Wachstum der Cyanobakterien begünstigt und eine potenziell für den Menschen gefährliche Umgebung schafft

Wie viele andere Seen ist auch der Luganersee durch das Auftreten und die Vermehrung von Cyanobakterien bedroht, ein Phänomen, das durch die Verschmutzung mit Phosphor und Stickstoff gefördert wird. Diese Nährstoffe, die häufig aus anthropogenen Aktivitäten wie der Freisetzung von Düngemitteln und Abfällen stammen, bieten den Cyanobakterien die notwendige Nahrung. Das Ergebnis dieser Überwucherung ist die Produktion von Cyanotoxinen, Substanzen, die für den Menschen und die aquatischen Ökosysteme sehr schädlich sind.

cyanotoxin luganerseeDas Vorkommen von Cyanotoxinen kann verheerende Auswirkungen für die menschliche Gesundheit haben. Diese Stoffe können Hautreizungen, Magen-Darm- Beschwerden und Atemprobleme verursachen. Darüber hinaus werden einige Cyanotoxine als potenziell krebserregend eingestuft. Daher müssen unbedingt wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko einer Aussetzung dieser Schadstoffe zu vermindern.

Der Luganersee weist kritische Bereiche auf, in denen die Cyanobakterienwerte die zulässigen Höchstwerte um mehr als das 20-fache überschreiten. Dieses Szenario macht es unumgänglich, Strategien zur Eindämmung der Ausbreitung von Cyanobakterien umzusetzen, insbesondere in der Nähe von Gebieten, die von Badenden und Touristen aufgesucht werden.

Von den verschiedenen Unterwasserarbeiten basierte Lösungen erweisen sich Absperrungen als kostengünstige und lokal wirksame Lösung. Einmal installiert, schaffen diese Barrieren eine Schutzzone, indem sie den Zugang zu den Oberflächenschichten der Cyanobakterien verhindern. Die Installation vonEindämmungsbarrieren ermöglicht die Aufrechterhaltung eines sicheren Badebetriebs auch dann, wenn dieser aus Vorsichtsgründen verboten ist.

Die Eindämmungsbarrieren bestehen Eindämmungsbarrieren aus miteinander verbundenen schwimmenden Elementen und einee Trennwand, die ca. 60 Zentimeter abfällt und eine wirksame Barriere gegen die Ausbreitung von Cyanobakterien bildet. Sie werden mit Hilfe von Ankersteine und Seilen vor der Küste verankert, um auch bei Wind Stabilität zu gewährleisten.

Die Vielseitigkeit der Eindämmunsbarrieren macht sie nicht nur zu einem Mittel zum Schutz, sondern auch zu einer Lösung, die leicht abgebaut und wieder aufgebaut werden kann. Diese Art von Unterwasserarbeiten ermöglicht eine flexible Vorgehensweise in Abhängigkeit von den Saisonschwankungen und den damit verbundenen Aktivitäten. Die Wirksamkeit dieser Barrieren macht sie zu einem wertvollen Instrument zum Schutz der Gewässer des Luganersees und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.

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